Schuldenbremse, Steuerabkommen und Zukunftsquote
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ZEW-Logo
 
ZEW Monthly März 2025 mit Fokus Finanzpolitik
Eine kluge Finanzpolitik ist ein zentrales Element der Wirtschaftspolitik und beeinflusst über Steuern und Staatsausgaben die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Globale Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimawandel und die Abkehr der USA vom Multilateralismus haben das Umfeld der Haushaltspolitik stark verändert.
 
Die aktuelle Ausgabe des ZEW Monthly zum Thema „Finanzpolitik“ beleuchtet zentrale finanzpolitische Fragen. Dazu zählen die Debatten zur Schuldenbremse nach der Bundestagswahl und deren Folgen für die Finanzpolitik. Zudem geht es um das geplante Abkommen zur globalen Mindeststeuer, dem die USA kürzlich eine Absage erteilt haben, sowie die steigende Steuerbelastung für KMU in Deutschland. Auch die sogenannte Zukunftsquote, die Investitionen in Bildung und Innovation stärken soll, wird thematisiert.
FORSCHUNG ZU FINANZPOLITIK
Prof. Dr. Friedrich Heinemann

ZEW-ÖKONOM FRIEDRICH HEINEMANN ZU TRUMPS ABSAGE AN STEUERABKOMMEN
 
 
Donald Trump hat eine Mitwirkung der USA an der globalen Mindeststeuer ausgeschlossen. Welche Konsequenzen hat diese Absage der USA an die internationale Steuerkooperation für die Mindeststeuer in Europa und Deutschland? Der Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW und Professor an der Universität Heidelberg, Friedrich Heinemann, erklärt dazu: „Mindeststeuer ohne die USA wird zum EU-Standortnachteil.“
 
Mehr zum Kommentar
ZEW-Ökonomen/-innen legen einen detaillierten Reformvorschlag zur Schuldenbremse vor.

ZUKUNFTSHAUSHALT ERSETZT SCHULDENBREMSE
 
 
Die jetzt nötige Reform der Schuldenbremse sollte nicht nur kurzfristig mehr Geld für Verteidigung mobilisieren. Sie muss auch den Bundeshaushalt dauerhaft in Richtung Zukunftsaufgaben steuern und einen starken Anreiz für eine größere Sorgfalt im Mitteleinsatz setzen. Mit dieser Ausrichtung hat ein ZEW-Forscherteam mit Unterstützung der Strube Stiftung ein detailliertes Reformpaket zur Reform der Schuldenbremse vorgelegt.
 
Mehr zum Vorschlag
Julia Spix

MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN STEUERLICH IM NACHTEIL
 
 
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gelten als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie stehen jedoch vor steuerlichen Herausforderungen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Eine neue ZEW-Studie im Auftrag der IMPULS-Stiftung zeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich eine der höchsten Unternehmenssteuer-belastungen aufweist. Gleichzeitig sind die steuerlichen Entlastungen für KMU im internationalen Vergleich gering.
 
Mehr zur Studie
AUF EINEN BLICK
BUNDESHAUSHALT 2024: SONDERVERMÖGEN TREIBEN ZUKUNFTSQUOTE 
 
Die Zukunftsquote des Bundeshaushalts erreicht 2024 den höchsten Wert seit 2018: Mit 21,3 Prozent wurde auf Bundesebene gut jeder fünfte Euro im Gesamthaushalt für Zukunftsaufgaben ausgegeben. Allerdings ist diese Orientierung durch die Sondervermögen für digitale Infrastruktur, Klima und Transformation sowie für Bundeswehrausgaben getrieben. Betrachtet man allein den Kernhaushalt, fällt dessen Zukunftsquote im Vergleich zum Vorjahr deutlich von 19,8 auf 18,0 Prozent zurück. Das zeigt eine ZEW-Untersuchung, die von der Strube Stiftung gefördert wurde.
Mehr zur Studie
AKTUELLE ZEW-THEMEN
Katrin Müller

KATRIN MÜLLER ÜBERNIMMT LEITUNG DER KOMMUNIKATION AM ZEW
 
 
Katrin Müller verantwortet ab 15. März 2025 die Kommunikation am ZEW. Mit ihr gewinnt das Institut eine Kommunikatorin, die bereits seit über zehn Jahren im wissenschaftlichen Umfeld tätig ist. Vor ihrem Wechsel an das ZEW leitete Katrin Müller die Kommunikation der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie der Technischen Universität Kaiserslautern.
 
Mehr zum Thema
Dr. Bastian Krieger

STARTUPS: POTENZIAL VON ÖFFENTLICHEN AUSSCHREIBUNGEN BISHER UNGENUTZT
 
 
Eine aktuelle ZEW-Studie untersucht, inwieweit Startups an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen und diese gewinnen. Die Analyse zeigt, dass elf Prozent der deutschen Startups seit ihrer Gründung an öffentlichen Ausschreibungen teilgenommen und sieben Prozent mindestens einen Auftrag erhalten haben. Der Anteil etablierter Unternehmen, die Aufträge erhalten, ist allerdings mehr als doppelt so hoch.
 
Mehr zur Studie
Prof. Dr. Hanna Hottenrott

INNOVATIONS-ÖKONOMISCHE EXPERTISE FÜR DAS BMWK
 
 
Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck, hat auf Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Prof. Dr. Hanna Hottenrott als neues Mitglied berufen. Hanna Hottenrott ist Leiterin des ZEW-Forschungsbereichs „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ und Professorin für Innovationsökonomik an der Technischen Universität München.
 
Mehr zur Berufung
Bundestagswahl 2025
KOALITIONSVERHANDLUNGEN 2025: ZEW-EMPFEHLUNGEN FÜR DIE EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTSPOLITIK
 
Deutschland steht vor wichtigen Aufgaben. Die neue Bundesregierung wird sich darum kümmern müssen, bessere Voraussetzungen für produktivitätssteigernde Investitionen zu schaffen, die grüne und digitale Transformation wachstumsfördernd zu gestalten und die Resilienz von Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Diese Aufgaben sind in wesentlichen Teilen europäisch zu adressieren. Aus diesem Anlass hat das ZEW basierend auf seiner Expertise konkrete Handlungsempfehlungen für die Europäische Wirtschaftspolitik formuliert, die sich an Europa ausrichtet und Europa mit gestaltet. Dabei orientieren wir uns an der Struktur des Draghi-Berichts, um auf die zentralen wirtschaftspolitischen Herausforderungen systematisch einzugehen.
 
Mehr zu den Empfehlungen
Standpunkt: Wie arbeiten Thinktanks
„EIN BALANCEAKT ZWISCHEN MARKT UND STAATSEINGRIFFEN“
 
Staatliche Eingriffe prägen Europas Industriepolitik zunehmend. ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD wirft einen Blick auf marktkonforme Maßnahmen und ihre Herausforderungen.
 
 
Zum Standpunkt
VERANSTALTUNGEN
RÜCKSCHAU 
 
↗ #ZEWLIVE WEBINAR
Das Jahresgutachten 2025 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)
 
Vor über 200 Zuschauenden stellte Prof. Dr. Irene Bertschek in der digitalen Reihe #ZEWLive zentrale Ergebnisse und Empfehlungen des aktuellen EFI-Jahresgutachtens vor. Der Fokus ihres Vortrags lag auf Empfehlungen für die Forschungs- und Innovationspolitik der sich aktuell konstituierenden Bundesregierung. Die EFI-Empfehlungen wurden im anschließenden Dialog mit dem Wissenschaftsjournalisten Jan-Martin Wiarda weiter erörtert.
Videomitschnitt #ZEWLive zum EFI-Gutachten
↗ #ZEWLIVE WEBINAR
Trumps Ausstieg aus dem Multilateralismus – Das Ende der globalen Mindeststeuer?
 
Am 20. Februar 2025 veranstaltete der Leibniz-WissenschaftsCampus MannheimTaxation ein #ZEWLive Webinar zur globalen Mindeststeuer mit einem Fokus auf den Konsequenzen der Ablehnung der OECD-geführten Initiative durch die USA. Mehr als 130 Teilnehmer/innen folgten der Diskussion zu den Auswirkungen auf die globale Steuerkooperation, die Position der EU sowie zur Frage, ob die Mindeststeuer für europäische Unternehmen einen Wettbewerbsnachteil darstellt.
 
Das Panel bestand aus Prof. Christoph Spengel (Universität Mannheim), Dr. Katharina Nicolay (ZEW Mannheim) und Sean Bray (Tax Foundation Europe), moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Philipp Dörrenberg (Universität Mannheim).
 
 
UPCOMING 
 
30. April 2025
↗ WIRTSCHAFTSDIENST-JAHRESKONFERENZ
Ökonomie und Digital Health
 
7. Mai 2025
↗ KONFERENZ
Green Financial Intermediation – From Demand to Impact (INTERACT)
 
8.-9. Mai 2025
↗ KONFERENZ
Ageing and Sustainable Finance 2025
 
15.-16. Mai 2025
↗ KONFERENZ
13. Mannheim Conference on Energy and the Environment
 
22.-23. Mai 2025
↗ KONFERENZ
2025 Public Finance Conference: The Future of the EU Budget
 
27. Mai 2025
↗ WIRTSCHAFTSPOLITIK AUS ERSTER HAND
Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank
 
→ HABEN SIE FRAGEN ODER ANREGUNGEN ZUM INHALT? SCHREIBEN SIE UNS GERN:
Katrin Müller | katrin.mueller@zew.de
 
 
Gefördert durch:
 
 
ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim
L7, 1 · 68161 Mannheim
Tel.: +49 (0)621/1235-01
E-Mail: zewmonthly@zew.de
Webseite: www.zew.de
 
Geschäftsführer:
Prof. Achim Wambach, PhD; Claudia von Schuttenbach
Aufsichtsratsvorsitzender:
Ministerialdirektor Dr. Hans Reiter
Sitz der Gesellschaft: Mannheim
Amtsgericht Mannheim HRB 6554
USt-IdNr.: DE188318292
 
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